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Klimaanlage im Homeoffice: Kühlung und Stromkosten

Klimaanlage im Homeoffice: Kühlung und Stromkosten

Daniel Geiger |

Im Homeoffice steigt die Raumtemperatur durch Laptop, Monitore und dauerhafte Nutzung zusätzlich zur sommerlichen Außentemperatur, weshalb ein einzelnes Arbeitszimmer oft schneller überhitzt als andere Wohnräume.

Passende Gerätegröße für ein Arbeitszimmer

Für ein typisches Arbeitszimmer von 15 bis 25 Quadratmetern reicht meist eine Split-Klimaanlage mit 2,5 bis 3,5 kW Kühlleistung aus. Bei stark sonnenexponierten Räumen oder zusätzlicher Serverhardware kann eine etwas höhere Leistung sinnvoll sein.

Realistische Stromkosten im Homeoffice-Betrieb

Bei täglich acht Stunden Betrieb im Sommer und einem Strompreis von etwa 30 Cent pro Kilowattstunde entstehen für eine effiziente 2,5-kW-Anlage Stromkosten von grob 1,50 bis 3 Euro pro Tag, abhängig vom SEER-Wert und der tatsächlichen Außentemperatur. Über einen Sommermonat ergeben sich daraus rund 45 bis 90 Euro Mehrkosten.

Lautstärke als wichtiges Kriterium

Da im Homeoffice oft Telefonate und Videokonferenzen stattfinden, sollte auf ein besonders leises Innengerät geachtet werden. Werte im niedrigsten Gebläsemodus unter 22 Dezibel gelten als kaum wahrnehmbar.

Zusätzliche Heizfunktion nutzen

Da viele Split-Klimaanlagen auch heizen können, lässt sich das Arbeitszimmer im Übergang zwischen den Jahreszeiten oft zusätzlich damit beheizen, was eine separate Übergangsheizung teilweise überflüssig machen kann.

Häufig gestellte Frage

Wie viel Kühlleistung braucht ein Arbeitszimmer mit 20 Quadratmetern? Für ein Arbeitszimmer dieser Größe reicht in der Regel eine Klimaanlage mit rund 2,5 bis 3 kW Kühlleistung aus.

Die genannten Kostenangaben sind Richtwerte und hängen von Strompreis, Gerätemodell und Nutzungsverhalten ab, die tatsächlichen Kosten können abweichen.

Weiterführende Informationen bietet die Verbraucherzentrale.